Fyriskaka – schwedischer Apfelkuchen
Ein feiner schwedischer Apfelkuchen. Geht blitzschnell und fast mit einer Hand. Duftet nach Zimt und Kardamom. Duftet nach Zuhause.
Und für mich nach Polen. Das Rezept habe ich von Kasia, Mitinhaberin des Lars, Lars & Lars in Poznań. Ein fantastischer Ort auf der kulinarischen Landkarte der Stadt, bekannt für skandinavische Küche. Leider gibt es ihn nicht mehr.
Fyriskaka ist ein schwedischer Klassiker. Soweit ich weiss, ist diese Version davon inspiriert. Das Original sieht nämlich etwas anders aus: Die Äpfel werden in dünne Schnitze geschnitten und in den Teig gesteckt, Zimt und Zucker kommen obendrauf. Hier sind es Viertel, gewendet in Zimtzucker. Dazu Kardamom, den der Klassiker nicht hat. Mir gefällt es so besser.
Als Äpfel nehme ich gerne Boskoop. Die hässlichsten Äpfel mit dem für mich besten Geschmack. Hier waren es Golden Delicious – süsser und weicher, sie zerfallen beim Backen ein bisschen. Beides funktioniert.
Ergibt 8–10 Stücke. Eine Viertelstunde Arbeit.

Fyriskaka – schwedischer Apfelkuchen
Zutaten
- 128 g Butter
- 1 Prise Kardamom
- 130 g Rohrzucker
- 3 Eier
- 145 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 4 grosse Äpfel
- 1½ TL Zimt
- 3–4 EL Rohrzucker zum Wenden der Äpfel

Zubereitung
Die Butter schmelzen und mit dem Kardamom verrühren. Noch lauwarm mit dem Zucker aufschlagen.
Die Eier einzeln dazugeben. Jedes Mal gründlich aufschlagen.
Mehl und Backpulver sieben und darunterrühren.
Die Äpfel schälen und vierteln. Jedes Viertel im Zimtzucker wenden.
Den Teig in die Form geben. Ich nehme eine kleine Springform von 19 cm, weil ich den Kuchen gerne höher habe. Es geht aber auch flach in einer grösseren Form. Die Äpfel in den Teig stecken.
Bei 175 °C Ober- und Unterhitze 30–40 Minuten backen. Die Zeit hängt vom Ofen ab.
Ich serviere ihn mit Puderzucker. Einmal habe ich ihn auch mit weisser Schokolade übergossen.
Hinweis
Ich habe ihn auch schon mit einer glutenfreien Mehlmischung gebacken, in genau denselben Mengen. Er gelingt genauso gut.
