Glutenfreier Schokoladenkuchen

Meine Damen und Herren, kann es etwas Besseres geben als Schokoladenkuchen? Voller Schokolade, schwer, auf der Zunge zergehend. Genau so ist dieser hier.

Er hat nur zwei Esslöffel Mandelmehl. Also fast nichts. Und das ist der Punkt: Hier wurde kein Mehl ersetzt. Dieser Kuchen braucht schlicht keines. Die Struktur kommt von der Schokolade und von gut aufgeschlagenen Eiern. Glutenfrei ist er nebenbei.

Trotz der dunklen Schokolade finde ich seine Süsse perfekt ausbalanciert.

Der September passt gut dazu. Zu der schweren Schokolade schmecken Zwetschgen oder Feigen, dazu ein Löffel geschlagener Rahm.

Das Rezept stammt aus dem Buch «Il Buco. Stories & Recipes» von Donna Lennard und Joshua David Stein. Es ergibt 10–12 Stücke. Eine Viertelstunde Arbeit, eine halbe Stunde Backzeit.

glutenfreier Schokoladenkuchen

Glutenfreier Schokoladenkuchen

Zutaten

  • 160 g Butter
  • 200 g dunkle Schokolade (60–70 %)
  • 1 EL Kakaopulver
  • 5 Eier
  • 130 g Zucker
  • 1 grosse Prise Salz
  • nach Belieben ¼ geriebene Tonkabohne oder Vanille
  • 2 EL Mandelmehl (gemahlene Mandeln)
glutenfreier Schokoladenkuchen

Zubereitung

Eine Springform von 23 cm mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen.

Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen, bis die Masse glatt ist. Die Schüssel steht auf der Pfanne und berührt das Wasser nicht. Das Wasser darf nur leise summen. Kocht es stark, gerinnt die Schokolade. Beiseitestellen und abkühlen lassen.

Eier, Zucker, Kakao, Salz und Tonkabohne in einer anderen Schüssel aufschlagen. Die Masse muss gut belüftet sein. Hell, luftig, sichtbar im Volumen gewachsen.

Die abgekühlte Schokoladenbutter dazugeben und nochmals gründlich aufschlagen. Zum Schluss das Mandelmehl darunterrühren.

30 Minuten backen. Im Ofen auskühlen lassen: Hitze abstellen, Tür einen Spalt offen, Kuchen drin lassen. Er fällt zusammen. Das gehört so.

Kalt servieren, mit einem Löffel geschlagenem Rahm und Früchten. Oder so, wie ihr mögt 🙂

Hinweise

Der Kuchen ist recht flach. In einer 26er-Form wird er noch flacher. Dann etwa 25 Minuten backen.

Im Kühlschrank hält er sich 3–4 Tage. Am zweiten Tag ist er sogar besser, weil die Struktur kompakter wird.

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