Marronikuchen
Der Herbst fängt für mich in dem Moment an, in dem ich definitiv keine offenen Schuhe mehr tragen kann. Bei uns hat es heute zwar noch zwanzig Grad. Aber die Zeit unter der Decke, mit einer Tasse in der Hand, kommt. Und ich bin eigentlich schon bereit für Maronenkuchen.
Das Rezept habe ich von Gabi, der Mutter von Antonis Freund. Es ist kinderleicht und dazu köstlich. Was will man mehr?
Im Teig ist kein Mehl. Nur gemahlene Nüsse. Glutenfrei ist er nebenbei.

Marronikuchen
Zutaten
- 100 g weiche Butter
- 150 g Puderzucker
- 3 Eier
- 250 g Marronipüree, ungesüsst
- 130 g gemahlene Haselnüsse
- 70 g gemahlene Baumnüsse
- 1 TL Backpulver
- 1 Vanilleschote oder 1 TL Vanilleextrakt
- nach Belieben Schokolade

Zubereitung
Butter und Puderzucker cremig rühren. Die Eier einzeln dazugeben, nach jedem gründlich weiterrühren.
Maronenpüree, Nüsse, Vanille und Backpulver dazugeben.
Zum Schluss kann gehackte Schokolade darunter.
In eine Springform von 20–22 cm füllen. 45 Minuten bei 180 °C Umluft backen.
Hinweise
Maronenpüree bekommt ihr hier tiefgekühlt in Würfeln, in der Tube oder im Glas. In Polen habe ich es im Glas gekauft. Jede Variante ist gut. Achtet darauf, dass das Püree ungesüsst ist. Vieles, was hier tiefgekühlt zu haben ist, ist für Vermicelles gedacht und schon gezuckert. Dann wird der Kuchen zu süss.
An die Nussarten müsst ihr euch nicht halten. Ich habe den Kuchen schon oft nur mit Mandeln gemacht.
Der Kuchen ist sehr feucht und theoretisch hält er sich ein paar Tage. Ehrlich gesagt ist uns das noch nie gelungen.

