Tiramisu

Tiramisu

Tiramisu ist eines dieser Desserts, die Emotionen wecken. Zumindest bei uns zu Hause.

Ich habe mein ganz privates Ranking, und ich verrate euch: Das beste Tiramisu meines Lebens habe ich – wenig überraschend – in Rom gegessen. Im Rione Monti, gleich beim Forum Romanum, gibt es seit 1984 die Kultpizzeria Alle Carrette. Die karge Einrichtung versetzt euch sofort zurück in die Achtzigerjahre. Die Pizza war hervorragend, aber das Tiramisu war echte Poesie. Sehr dicht, wie Butter, es zerging auf der Zunge und blieb dort.

Genau so mache ich es regelmässig zu Hause.

In Polen gehört Kwestia Smaku seit Jahren zu den bekanntesten Foodblogs. Deren Rezept habe ich für mich umgebaut.

Ergibt 8 grosse Portionen.

Tiramisu

Tiramisu

Zutaten

  • 350 ml starker Kaffee
  • 25 ml Amaretto
  • 4 Eigelb*
  • 70 g Puderzucker
  • 500 g Mascarpone
  • 300 g Löffelbiskuits (Savoiardi)
  • ca. 3 EL dunkles Kakaopulver
Tiramisu

Zubereitung

Die Eier waschen und die Schalen mit kochendem Wasser übergiessen.

Starken Kaffee aufbrühen, abkühlen lassen und mit dem Amaretto mischen.

Eigelb und Eiweiss trennen. Im Originalrezept kommt die Hälfte des Eiweisses in die Creme, aber mir ist eine wirklich dichte Creme wichtig. Darum nehme ich nur das Eigelb.

Das Eigelb mit dem Puderzucker hell und luftig aufschlagen. Den Mascarpone portionenweise dazugeben. Die Creme muss dicht und gleichmässig sein.

Die Löffelbiskuits in den Kaffee tauchen und in die Form schichten. Die Hälfte der Creme daraufgeben, eine zweite Lage getränkter Biskuits darüber, dann die restliche Creme.

In den Kühlschrank stellen, am besten über Nacht.

Das Kakaopulver siebe ich erst kurz vor dem Servieren darüber. Macht es aber, wie ihr mögt.

Hinweise

* Ich nehme rohe Eier. Wer das lieber vermeidet, kauft pasteurisiertes Eigelb – der Rest des Rezepts bleibt gleich.

Statt einer grossen Form nehme ich kleine Schalen von HAY, die Italian Ice Cup mit 9 cm Durchmesser. Geschichtet wird gleich, nur müsst ihr die Biskuits brechen, damit sie hineinpassen.

Das Eiweiss hebt auf. Daraus wird eine wunderbare Meringue.

Weitere Rezepte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert